Welcome on Planet Ice |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

Hamburg und seine Freezers
Die Hansestadt Hamburg ist seit der Saison 2002/2003 auch Schauplatz des deutschen Spitzen-Eishockeys. In dieser Spielzeit kämpfte der im Sommer 2002 aus den München Barons hervorgegangene und neu gegründete Club Hamburg Freezers erstmals um Punkte in der höchsten deutschen Spielklasse, der Deutschen Eishockey Liga (DEL).
Der Umzug der München Barons in die Hansestadt war das Ergebnis einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Anschutz Entertainment Group (AEG) und der Jokerit HC Gruppe um den finnischen Unternehmer Harry Harkimo. Der Club wird von der bestehenden Betriebsgesellschaft geführt, deren Besitzer die AEG ist. Mit der Color Line Arena, deren komplette Anteile sich Harkimo im Dezember 2003 sicherte und sich damit zum alleinigen Gesellschafter machte, wurde ein Fünf-Jahres-Vertrag geschlossen, der eine Option für weitere fünf Jahre einschließt.
"Wir sind fest davon überzeugt, dass Hamburg ein Erfolg versprechender Standort für Eishockey ist. Ich persönlich bin zudem sicher, dass die Freezers den Hamburgern richtig Lust auf Eishockey machen werden", sagte Detlef Kornett, Chef der Anschutz Entertainment Group in Europa, bei der Vorstellung der Hamburg Freezers im Sommer 2002.
Und Harry Harkimo meinte zum damaligen Zeitpunkt: "Die Hamburger wollen endlich ein Spitzenteam gewinnen sehen. Im Schnitt rechnen wir mit rund fünftausend Zuschauern bei den dreißig Hauptrundenbegegnungen in der DEL." Die damaligen Erwartungen wurden anschließend sogar um Längen übertroffen! Zumindest, was den Zuspruch der Fans anging: Rund 11.000 Zuschauer pilgerten zu den Heimspielen der Freezers in die Color Line Arena, welche im Herbst 2002 fertig gestellt wurde und von den Kufen-Cracks mit der natürlich ausverkauften Begegnung gegen die Kölner Haie am 12. November 2002 endlich eingeweiht werden konnte. Hamburg und Eishockey-Deutschland hatten ihren neuen Eistempel. Auch sportlich schaffte man sein selbst gesetztes Ziel mit dem Erreichen der Play-offs, wo man leider gegen die Eisbären Berlin ausschied. Dennoch: Die Erfolgsgeschichte der Hamburg Freezers hatte begonnen.
History
Hamburg Freezers - erster DEL-Club Hamburgs
Es war am 24. Juni 2002, also mitten im Sommer, als das hanseatische Eismärchen begann. Da nämlich stimmte die Gesellschafter-Versammlung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) dem Umzug des Eishockey-Teams München Barons in die Stadt an der Elbe zu. Damit hatte Hamburg sein erstes DEL-Team! Aus den München Barons wurden die Hamburg Freezers. Das programmatische Motto:
W e l c o m e o n P l a n e t I c e !
"Wir freuen uns auf Hamburg, und wir sind stolz, hier zu spielen. Um die Hamburger von uns zu überzeugen, werden wir alles geben", meinte Freezers-Geschäftsführer Boris Capla. Und der damalige Freezers-Manager Max Fedra ergänzte zum Zeitpunkt: "Natürlich ist uns klar, dass wir attraktives und erfolgreiches Eishockey bieten müssen, um uns in die Herzen der Hamburger zu spielen." Fortan wurde also eifrig gewerkelt: Räumlichkeiten und Personal für die Geschäftsstelle, Kaderzusammenstellung, Spielerverträge, Wohnungsfindung - nur einige dringliche Aufgaben, die innerhalb kürzester Zeit erledigt sein mussten. Kurzum: Eine Infrastruktur für ein komplettes DEL-Team musste geschaffen werden. Was tatsächlich auch gelang. "Ein solcher Transfer ist in der Geschichte des Eishockey-Sports in Deutschland bislang einmalig. Entsprechend groß war die Herausforderung und auch der Stress", blickt Capla zurück. Bis zum ersten Testspiel am 25. August 2002 gegen die Iserlohn Roosters war die Mehrzahl der Verträge mit Spielern, aber auch mit Sponsoren und Partnern der Hamburg Freezers unter Dach und Fach. Bei der Zusammenstellung des Kaders setzte man auf Spieler aus Deutschland und Nordamerika. Mit Johan Witehall war auch ein Schwede im Team der ersten Stunde, das seine Heimspiele künftig in der Color Line Arena, Europas modernster Multifunktionsarena, austragen sollte. "Da sich die Mannschaft langfristig in Hamburg verankern will, ist der Mietvertrag mit der Arena für fünf Jahre abgeschlossen worden", so Fedra damals, der bei den Verhandlungen mit den Akteuren gute Argumente hatte: "Letztlich waren die sehr guten Rahmenbedingungen in Hamburg ausschlaggebend. Eine neue Stadt mit einem sportbegeisterten Umfeld sowie großem Einzugsbereich und eine neue Spielstätte, bei der spezielle Eishockeybelange bereits beim Bau berücksichtigt wurden - eine solche Chance ergibt sich einem Profi hierzulande nicht oft."
Da sich die Color Line Arena bei Saisonbeginn noch im Bau befand, musste man die ersten Begegnungen allerdings in der Fremde austragen. Das erste DEL-Spiel in der Geschichte der Hamburg Freezers fand am 6. September 2002 bei den Krefeld Pinguinen statt. Zwar erzielte Jacek Plachta dort auch das erste DEL-Tor für die Freezers, die Partie ging am Ende dennoch mit 1:5 verloren.
Am 12. November 2002 war es dann soweit: die Heimpremiere der Hamburg Freezers im Sport- und Entertainment-Tempel Color Line Arena. Gegner: ausgerechnet der amtierende Deutsche Meister Kölner Haie. Vor ausverkauftem Haus gelang der Mannschaft des damaligen Trainers Sean Simpson in einem dramatischen Spiel noch ein 5:4-Sieg. Deutschlands Eishockey-Tempel war geboren. "Das Interesse der sportbegeisterten Hamburger an einem Spitzenteam scheint sehr groß zu sein. Anders als in München gibt man in Hamburg nicht nur Fußball-Klubs eine Chance", stellte Fedra fest. Eine Chance, die die Freezers zu nutzen wussten. Das selbst gesteckte Saisonziel, die Playoffs, wurde im letzten Spiel gepackt. Dort schied man allerdings gegen die starken Eisbären Berlin aus. Trotzdem: Der Zuschauerschnitt bei Heimspielen des Hamburger DEL-Teams lag bei fantastischen rund 11.000 pro Partie, kalkuliert hatte man mit rund 5.000.
Auch in der Saison 2003/2004 hielt der Zuschauerboom unvermindert an. Das Team des kanadischen Trainers Dave King, das aus Spielern aus Deutschland, Kanada und USA bestand, und auch das gebotene Entertainment sorgten für ein hervorragendes Sport-Event für die ganze Familie. Letzteres war auch Grund für den ersten Titel der Hamburg Freezers. Denn am 2. Februar 2004 wurde man mit dem "Marketingpreis des Sports" in der Kategorie "Sportveranstaltung" ausgezeichnet, schlug namhafte Konkurrenz wie "Biathlon auf Schalke" und "FC St. Pauli". Damit steht fest: Die beste Sportveranstaltung findet bei den Hamburg Freezers statt. Fakt ist auch: Immer mehr Hamburger und Sportbegeisterte aus dem Umland identifizieren sich mit den Hamburg Freezers. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie mittlerweile tatsächlich fester Bestandteil der Stadt Hamburgs geworden sind.
Auch sportlich hat sich das Team etabliert. Bereits in ihrer zweiten Saison erreichten die Hanseaten das Play-off-Halbfinale. Im Viertelfinale hatten sich die Freezers gegen die Adler Mannheim durchgesetzt, scheiterten aber im Halbfinale am späteren Meister Frankfurt Lions. Trotz der Niederlage im entscheidenden fünften Spiel gegen die Hessen hinterließ das starke Auftreten der Mannschaft einen bleibenden Eindruck bei Fans und in der Eishockey-Fachwelt. Die Eisblauen sind zu einem echten Bestandteil der DEL geworden. Der sportliche Erfolg der Mannschaft sicherte Hamburg einen festen Platz auf der bundesdeutschen Eishockey-Landkarte.
In ihrer dritten Saison machten sich die Hamburg Freezers auf zu einem weiteren Rekord. Knapp 12.000 Fans pilgerten regelmäßig zu den Heimspielen der Kufencracks in die Color Line Arena. In der Kategorie Zuschauerzahlen liegen die Hanseaten damit in Europa (hinter Bern und Köln) an dritter Stelle. Sportlich war die Saison 2004/2005 für die Hamburg Freezers vom Verletzungspech geprägt. Nur vier von 58 Partien bestritt das Team komplett. Mitunter konnte die sportliche Führung in einigen Partien mit Ach und Krach drei Reihen aufs Eis schicken. Klar, dass das Erreichen der Play-offs einem Kraftakt glich. Und dort lieferten sich die Hanseaten mit Vorjahresmeister Frankfurt Lions, immerhin Vorrunden-Primus, einen packenden Schlagabtausch. Es ging über sechs Partien, wobei die Hessen Spiel fünf und sechs jeweils 1:0 in der Verlängerung gewannen. Das Aus für die Freezers im Play-off-Viertelfinale - und dennoch konnte das Team erhobenen Hauptes das Eis verlassen. Denn im Gegensatz zur Konkurrenz, die sich auf vielen Positionen durch den Streik in der nordamerikanischen Profi-Liga mit NHL-Cracks verstärkt hatte, setzten die Freezers (bei den Hanseaten stand lediglich Jean-Sebastien Giguere von den Anaheim Mighty Ducks für einige Partien im Tor) auf eine andere Karte.
In nur drei Jahren hatte sich etwas entwickelt, mit dem wohl niemand so schnell gerechnet hatte: Hamburg ist sowohl sportlich als auch vom Umfeld her zu einer Eishockey-Hauptstadt geworden. Besonders die Fans haben einen großen Anteil an dieser Entwicklung, ohne sie wäre ein solcher Prozess nicht möglich gewesen.
Im März 2005 gab es einen Trainerwechsel bei den Freezers. Mike Schmidt übernahm die Mannschaft von Dave King. Nach dem Achtelfinal-Aus gegen Frankfurt sollte ein schlagkräftiges Team aufgebaut werden. Nach einer intensiven Vorbereitung zeigten sich die Freezers früh in erstaunlich guter Form - zu früh! Denn nach einigen DEL-Begegnungen fanden sich die Hamburger plötzlich im Tabellenkeller wieder. Nach einer Verletzungsserie - insgesamt sieben Torhüter kamen zum Einsatz - schafften es die Freezers mit einem Kraftakt und der Begeisterung ihrer Fans doch noch, in die Playoffs einzuziehen. Dort kam das Aus bereits in der ersten Runde. Die Düsseldorfer EG erwies sich im Viertelfinale als starker Gegner mit dem erforderlichen Glück. Alle Partien waren hart umkämpft und gingen äußerst knapp aus.
Die Saison 2006/2007 zeigte viele Parallelen zur Vorsaison - Trainerwechsel und erneut das Playoff-Aus im Viertelfinale gegen die DEG. Zunächst gab es den sportlichen Wechseln auf der Position des Co-Trainers. Auf Doug Bradley folgte Bob Leslie. Der neue Coach kümmerte sich an der Seite von Schmidt verstärkt um die Abwehr der Hamburg Freezers. Die wurde durch Cory Cross und Patrick Beauleau verstärkt. Doch auch der Sturm erhielt mit Christoph Brandner, Brad Smyth, Vitalij Aaab und Greg Classen namhaften Zuwachs. Das Team wurde vor Saisonstart als einer der Favoriten im Kampf um den Titel gehandelt. Und so verlief auch der Start. Die Gegner wurden mit sehenswertem Eishockey in der Color Line Arena geschlagen. Die Freezers standen ganz oben - und stürzten tief. Wieder ging es in den Tabellenkeller. Die Freezers befanden sich zum ersten Mal in einer echten Krise. Um die wichtigen Palyoffs nicht zu verpassen musste die Geschäftsführung reagieren. Schweren Herzen trennte man sich von Trainer Mike Schmidt und holte den Erfolgscoach Bill Stewart nach Hamburg. Der Trainerwechsel wirkte, das Team besann sich auf seine Stärken und erreichte über den Umweg Pre-Playoffs die Runde der letzten Acht. Dort wiederholte sich das Schicksal aus der Vorsaison.
Quelle: www.hamburg-freezers.de
|
|
|
|
|
|
|
Du bist der 142001 BesucherBesucher |
|
|
|
|
|
|
|